•10. Mai 2012 •
!Teil I – Der Verkauf
Mit einem ohrenbetäubendem Quietschen öffnet sich die schwere Holztür des Kennels und helle Lichtstrahlen treffen auf das Gesicht des schlafenden Sklaven.
Ein spöttisches Grinsen breitete sich im Gesicht des Wärters aus, der mit dem klimpernden Schlüsselbund in der Hand im Türrahmen stand. An seinem Gürtel baumelt zusammengerollt eine Peitsche, die zusammen mit seiner massigen Gestalt schnell klar macht, dass man die Anweisungen dieses Mannes besser ohne Murren befolgen sollte.
“Hey du Sklave” brummte der Wächter ungehalten, während er sich dem auf dem schmutzigen Fell schlafenden Sklaven näherte “wach endlich auf du Faulpelz!”. Der Sklave hob schlaftrunken den Kopf und blinzelte orientierungslos. Erst ein Tritt in die Seite weckte ihn endgültig auf und er sprang auf die Beine “aye Herr, guten Morgen wünsche ich” stammelte der Sklave und reibt sich verstohlen die Augen. Der Wächter nickt zufrieden und bellt ihn dann mit befehlsgewohnter Stimme an “Geh dich waschen, aber beeil dich. Der Slaver wird schon auf dem Weg sein um dich zu holen und ich verärgere den Mann nur ungern. Also trödel nicht, aber sei gründlich”. Der Sklave sieht ihn verwundert an, wagt aber nicht zu fragen, was diese Eile zu bedeuten hat und nickt nur. Der Wächter tritt zur Seite und macht Platz für den Sklaven, der auf den von hohen Mauern eingefassten Hof hinauseilt, in dessen Mitte ein steinerner Wassertrog steht. Dort kniet er sich hin und beginnt sich eilig gründlich zu säubern. Vorsichtig sieht er sich dabei um, es muss noch wirklich früh am Morgen sein, keiner der anderen Wächter ist zu sehen und auch kein anderer Sklave oder gar eine Sklavin. Der Sklave seufzt und nimmt ein schmuddeliges Reptuch vom Rand des Trogs um sich damit zu trocknen.
Die letzten Wassertropfen sind nocht nicht abgetrocknet, als das kleine in der Mauer eingelassene Tor aufschwingt und ein schlanker, dunkelhaariger Mann in der unverwechselbaren blau-gelben Kluft den Hof betritt. Sein Gesicht ist beherrscht von einer prägnanten Hakennase, die dem kleinen Mann ein listiges, fast schon raubtierhaftes Aussehen geben. Er sieht sich kurz um, erblickt den Sklaven der sich hastig neben dem Trog den Kilt überzieht, und winkt den Wächter herbei, ohne den Sklaven weiter zu beachten.
Mit einem knappen “Tal” grüsst der Slaver den Wächter.
“Ist er fertig?” will er mit ungeduldigen Unterton wisen.
“Aye Sir und Tal auch dir” grinst der Wächter den Slaver an. “Du kannst ihn mitnehmen und ich hoffe er bringt der Stadt und dir ein ordentliches Sümmchen”.
Der Slaver lacht leise “Das werden wir bald wissen mein Freund, aber sei versichert das der Paga heute Abend auf mich geht, sollte ich einen guten Käufer finden.”
Der Wächter lässt seine Zähne blitzen und nickt “ich nehme dich beim Wort alter Freund” während er Eisenringe von einem Haken an der Wand nimmt.
“Aufstehen” herrscht er den auf dem Boden knienden Sklaven an. Der Sklave erhebt sich wortlos, seine Augen wandern fragend zwischen Slaver und dem Wächter hin und her. “Verkaufen” rasen seine Gedanken “aber warum denn?”.
Der Wächter sieht ihn an “streck die Hände aus und starr mich nicht an wie ein dummer Bosk. Der Slaver wartet nicht gerne!”.
Mit geübten Handgriffen legt der Wächter ihm die breiten Eisenringe um beide Handgelenke und verschliesst sie sorgfältig. Dann nimmt er eines der hölzernen Joche, die aufgereiht an der Wand lehnen und hält dem Slaver das gebogene Holz mit seinen mächtigen Pranken hin “das hier oder reichen Hand- und Fussfesseln?”.
Der Slaver sieht auf das Joch und nickt “nimm das Holz, es sind bereits zu dieser frühen Ahn viele Leute in der Stadt unterwegs und der hier sieht mir ein wenig störrisch aus”.
Der Wächter grinst und legt dem Sklaven das geschwungene Holz auf die Schultern. An beiden Enden baumeln kurze Ketten und der stämmige Wächter befestigt die Karabiner an den Enden der Kette an den an den Eisenringen angebrachten Ösen.
Zufrieden betrachtet der Slaver den Sklaven, der barfuss und nur mit einem braunen Kilt bekleidet auf dem Hof steht. Beide Hände sind an das schwere hölzernes Joch gekettet und gut sichtbar treten die Muskeln an seinem Oberkörper und an den Armen hervor. Angespannt bewegt der Sklave seinen Oberkörper hin und her und versucht das schwere Holz auf seinen Schultern ein eine bequemere Position zu rutschen. Der Wächter tritt vor ihn, packt ihn grob und befestigt eine weitere Kette an dem eisernen Kragen um den Hals des Sklaven “halt still und zappel nicht herum” fährt der Wächter den Sklaven an bevor er das Ende der Kette dem Slaver reicht “Hier hast du ihn, ich bin mir sicher das er eine stolze Summe bringt”. Der Slaver nimmt das umwickelte Endstück der Kette entgegen und starrt den Sklaven finster an “auf geht’s Bursche und mach mir keine Mätzchen”.
Der Sklave senkt seinen Blick und schon spannt sich die Kette zwischen seinem Hals und der Hand des Slavers. “Sichere Wege” ruft der Slaver dem Wächter zu während er seine angekettete Ware durch das schmale Tor hinter sich hier zieht.
Vor dem Tor warten schon zwei Gehilfen des Slavers und ein niederer Schreiber, mit mehreren Schriftrollen unter dem Arm, auf einem Wagen. In der Ecke des Wages sitzen zwei leichtbekleidete, dunkelhaarige Schönheiten. Die Hände gefesselt und um den Hals ebenfalls ein grober eiserner Ring. Der Slaver folgt dem Blick des Sklaven, der die beiden Mädchen unverhohlen anstarrt und grinst boshaft. Dann nimmt er die Kette aus seiner Hand und befestigt sie am hinteren Ende des Wagens “du wirst laufen Sklave” lacht der Slaver und klettert auf den Wagen zu den wartenden Gehilfen und den beiden Mädchen. Rumpelnd setzt sich der von einem großen Boskochsen gezogene Wagen in Bewegung und mit einem Ruck spannt sich die Kette, die den Hals des Sklaven mit dem Wagen verbindet. Die beiden Mädchen blicken den Sklaven mit großen Augen an und kichern leise. Eine herrische Handbewegung des Slavers in Richtung der beiden Kajirae lässt die beiden verstummen und ängstlich starren sie auf den Boden des Wagens. Angestrengt trabt der Sklave hinter dem Wagen her, den Blick starr auf seine Füsse gerichtet, um nicht zu stolpern. Gemächlich bahnt sich der Wagen seinen Weg durch die bunte Menge an freien Goreanern, die den angeketten Kajirus nicht beachten und nur gelegentlich mit verächtlichen Blicken bedenken. Nach einer Weile hält der Wagen und keuchend kommt auch der Sklave zum Stehen. Schweiß rinnt über seinen Oberkörper und schwer atmend sieht er sich um. Diesen Platz der Stadt hat er noch nie gesehen. Im Zentrum des Platzes befindet sich ein großes Podest, dahinter eine Reihe grob gezimmerter Käfige, in denen bereits mehrere Sklaven zusammengepfercht wurden.
Der Slaver sieht sich missmutig um “wir sind die letzten” murmelt er wütend und bedenkt den Wagenlenker mit einem vorwurfsvollen Blick. Der Mann zuckt nur mit den Achseln und grinst dümmlich. Behende springt der Slaver vom Wagen und erteilt seinen Gehilfen ein paar knappe Anweisungen. Die beiden jungen Männer springen ebenfalls vom Wagen, einer kümmert sich um die beiden Mädchen, der zweite löst die Kette des Sklaven vom Wagen und zieht ihn grob hinter sich her. Der Slaver ist schon voraus geeilt und wechselt ein paar Worte mit einem dicken Händler, der vor dem wild gestikulierend vor dem Podest steht und immer wieder laute Anweisung in Richtung seiner Helfer brüllt.
“Sollen die hier auch in den Käfig” fragt einer der beiden Gehilfen den Slaver. Abgelenkt schüttelt dieser den Kopf “nein, die drei hier nicht. In den Käfigen sind nur einfache Sklaven und Arbeitssklaven, die drei hier werden erstmal ausgestellt, damit sich die Käufer die Ware aus der Nähe ansehen können.” Der Slaver sieht sich um und winkt seinen Schreiber zu sich “kümmer dich um den Auktionator und gib ihm die Papiere, danach wirst du dich überzeugen, dass meine Ware angemessen ausgestellt und beschriftet ist. Ich werde mich in der Zwischenzeit umsehen, was die Konkurrenz anzubieten hat.” Der Schreiber nickt geschäftig und trabt mit den Schriftrollen auf den schnaufenden Händler zu.
Währenddessen bringen die beiden Gehilfen die drei Sklaven zu einem abgesperrten Bereich nebem dem Podest, in dem eine Reihe Holzpfosten in den Boden getrieben wurden an denen Seile und Ketten baumeln. Einer der Gehilfen löst die Jochketten von den eisernen Handfesseln des Sklaven und nimmt das Holz von den Schultern. Befreit von seiner Last streckt sich der Sklave erleichert und lockert die angespannten Muskeln in den Armen. Er sieht sich um und sieht das überall auf dem Platz Wachen in den Stadtfarben von Turia herumstehen, dazwischen ein paar vereinzelte grimmig dreinblickende Krieger.
“Zieht euch aus und werft eure Kleidung in den Korb hier” befiehlt der ältere der beiden Gehilfen den drei Sklaven. Schweigend gehorchen sie und legen die spärlichen Fetzen, die sie am Leib tragen ab und werfen sie in den Korb. Die beiden Mädchen werden zu den vorderen Pfosten geführt und einer der Helfer des Auktionators eilt herbei, um die beiden Kajirae eine nach dem anderen mit gespreizten Armen und Beinen zwischen zwei Pfosten anzubinden. Danach wendet er sich um und sieht den Sklaven abschätzend an “den hier eine Reihe nach hinten” ruft er den beiden Gehilfen zu, die den Sklaven umgehend an einen der äußeren Pfosten der zweiten Reihe führen. Ketten werden den Handfesseln befestigt und über das obere Ende Pfostens stramm gezogen, bis beide Arme ausreichend gespannt sind, danach wird das Ende der Kette außen in einen Haken eingehängt. Anschließend werden Seile um seine Fußgelenke gebunden, kunstvoll verknotet und die Enden um die unteren Ende der beiden Pfoten geschlungen, bis auch seine Beine weit gespreizt sind.
Nackt und nur noch mit ihrem eisernen Kragen bekleidet stehen die beiden Sklavinnen und der Sklave zwischen den Pfosten, den Blicken der interessierten Käufer ausgeliefert. Der Schreiber eilt wieder herbei, betrachtet das Werk der Gehilfen und nickt zufrieden. Danach nimmt er kleine vorbereitete Täfelchen und hängt an jeden Pfosten eines davon bevor er geschäftig davon eilt um den Slaver zu suchen.
Nach kurzer Zeit werden weitere Sklavinnen an die noch freien Pfosten gebunden. Der Sklave sieht sich vorsichtig um und bemerkt, dass neben ihm nur noch ein einziger Kajirus angeboten wird. Nach einer halben Ahn sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und alle Pfosten belegt, die Käfige sind gefüllt und der Auktionator läuft mit hochrotem Kopf hin und her. Auch der Platz füllt sich mit immer mehr Goreanern, gekleidet in den Farben aller Kasten. Der Slaver persönlich führt einige Freie in den abgesperrten Bereich. Die meisten interessieren sich für die angebotenen Kajirae und die beiden Kajirii werden kaum beachten. Der Sklave hält seinen Blick gesenkt und lauscht den Gesprächen des Slavers mit den potentiellen Käufer. Die ungewohnte Haltung strengt ihn an und die Fesseln erlauben ihm nur wenig Bewegungsspielraum. Unruhig windet er sich hin und her und achtet nicht weiter auf das Geschehen um ihn herum.
Erst als er die markante Stimme des Slavers in seiner Nähe hört, hebt er langsam seinen Kopf und blickt sich um.
Nicht weit von ihm entfernt steht der Stadtslaver in Begleitung einer Freien Frau. Sie ist in ein kostbares rotes Gewand gekleidet, die feinen Goldfäden schimmern, die dunklen Haare fallen ihr auf die schmalen Schultern, das Gesicht mit einem ebenfalls kostbaren Schleier verhüllt. Der Sklave bemerkt ihre Haltung. Stolz steht sie neben dem Slaver und ihre Augen leuchten im Schein der Mittagssonne. In einigem Abstand steht ihr Gefolge, so vermutet der Sklave jedenfalls. Ein junger Schreiber, schnatternde freie Frauen und dazwischen knieen einige Kajirae auf den Boden neben ihren Besitzern.
“An was habt ihr denn gedacht, veehrte Lady Tatrix” hört er den Slaver plappern. “Tatrix” denkt sich der Sklave “was ist das für ein seltsamer Name?”.
Die Frau sieht sich suchend um und schenkt dem eifrigen Slaver kaum Beachtung. Ihr Blick fällt auf den Sklaven und zielstrebig steuert sie auf ihn zu. Dabei bedeutet sie dem Slaver ihr zu folgen und erklärt ihm “deine Kajirae sind nichts besonderes, aber wenn ich schon mal in Turia bin dann will ich nicht mit leeren Händen zurückkehren”. Unmittelbar vor dem Sklaven bleibt sie stehen und mustert den Kajirus aufmerksam.
“Was ist mit dem hier Sir, ich nehme an der Sklave steht ebenfalls zum Verkauf?”. Der Slaver nickt und kommt einen Schritt näher “aye Lady Tatrix, es handelt sich um einen Sklaven aus unserer eigenen Zucht. Er steht zum Verkauf”. Die Tatrix geht in einigen Schritten Abstand um den Sklaven herum und sieht ihn genau sich von allen Seiten an “ein kräftiger Bursche ist es ja, als was wurde er ausgebildet und was kann er?”.
Der Slaver räuspert sich und wartet bis die Tatrix ihre Begutachtung beendet hat “nun” hüstelt der Slaver “ausgebildet ist er nicht sonderlich, er wurde im Arenakampf eingesetzt und für die Zucht.” Er deutet auf das Täfelchen das am Pfosten hängt “darin steht eigentlich alles was ihr wissen müsst, der Sklave ist gesund und für die Zucht geeignet Lady Tatrix”.
Aufmerksam lauscht sie seinen Worten und nimmt dabei beiläufig das an einem Nagel im Pfosten hängenden Täfelchen in die Hand. Sie überfliegt das geschriebene kurz und reicht es dann an den hinter ihr stehenden Schreiber weiter.
Dann blickt sie den Slaver mit ihren dunklen Augen an “erzähl mir, was nicht in seinen Papieren steht, Sir. Ich denke schon seit längerem darüber nach eine eigene Sklavenzucht in Hochburg zu beginnen, also nun bietet sich wie es scheint eine gute Gelegenheit”. Der Slaver reibt sich geschäftig die Hände, wittert er doch noch einen weiteren Verkauf und dazu noch an eine Tatrix. “Nun” beginnt er mit ruhiger Stimme “ich will euch nichts vorenthalten Lady Tatrix, der Sklave ist stur wie ein junger Boskbulle, manchmal gar aufsässig. Das war schon immer so Lady Tatrix, er hat etwas wildes in sich was sich nur schwer bändigen lässt. Aber er ist ein ausgezeichneter Faustkämpfer und ein erstklassiger Zuchtsklave wenn ihr versteht was ich meine”. Der Slaver wartet kurz und versucht die Wirkung seiner Worte abzuschätzen, dann fährt er fort “der Sklave ist nicht dumm, aber eben auch nicht sonderlich intelligent. Aber er weiss wo sein Platz ist und wenn er es einmal vergisst, dann straft ihn wie ihr es für richtig haltet und er wird es ohne Murren ertragen.”
Die Tatrix sieht den Slaver forschend an “du scheinst ein aufrichtiger Mann zu sein Sir, das schätze ich. Also, der Sklave kann nichts weiter ausser kämpfen und in den Fellen dienen. Das sollte sich auch im Preis bemerkbar machen, oder?”
Der Slaver reisst die Augen auf “nun, wenn ihr wirklich interessiert seid, so bin mir sicher das ich euch ein interessantes Angebot machen kann. Warum setzen wir uns nicht und reden in Ruhe darüber” er deutet auf ein kleines Zelt am Rande des Platzes und setzt sich in Bewegung. Die Tatrix lässt ein Lächeln unter ihrem Schleier erahnen und folgt dem Slaver. Sie hält kurz inne und winkt ihrem Schreiber “bitte prüft die Papiere des Sklaven Sir und gebt mir kurz Bescheid, ob damit alles in Ordnung ist bevor ich den Kajirus kaufe”. Der Schreiber nickt und lässt sich von einem Gehilfen des Slavers die offiziellen Papiere aushändigen um sie sorgfältig zu studieren. Nach einer Weile gibt er die Papiere zurück und schlendert zielstrebig in Richtung des Zeltes.
Neugierig beobachtet der Sklave das Zelt. Nach einer Weile sieht er einen zufriedenen grinsenden Slaver und die Tatrix aus dem Zelt kommen und wieder in Richtung des abgesperrten Bereichs laufen. Der Slaver murmelt ein paar Anweisungen in Richtung seiner Gehilfen und blickt zur Tatrix und dem Schreiber “ich lasse Euch eine Abschrift seiner Papiere anfertigen und beglaubigen, in einer Ahn könnt ihr die Papiere und den Kaufvertrag abholen. Bis dahin wird auch der Sklave fertig sein”. Die Tatrix nickt huldvoll und betrachtet nochmal den Sklaven, dann sieht sie zum Slaver “wie wird er gerufen?” fragt sie ihn. Der Slaver grinst “nun, das liegt bei euch wie ihr ihn nennen wollt, aber hier wurde er immer Rufius gennant”. Die Tatrix nickt “danke Sir, ich hoffe ich habe ein gutes Geschäft gemacht. Und nun ja, Rufius, ich denke das belassen wir erstmal so”.
Der Slaver nickt “wie ich bereits sagte Tatrix, seid ihr nicht zufrieden mit ihm dann könnt ihr ihn umtauschen oder ich erstatte euch den vollen Kaufpreis wieder.”
Die Tatrix lächelt, ihr Blick ruht weiterhin auf dem Sklaven “ich bin mir sicher wir werden dem Sklaven schon Manieren beibringen, und solange er sich in der Zucht bewährt kann es uns gleich sein was er sonst noch kann oder auch nicht kann”.
Grinsend stimmt der Slaver zu “es war mir eine Ehre mit euch Geschäfte zu machen, die Stadt Turia dankt und hofft auf weitere gute Handelsbeziehungen”.
Teil II – Die Reise nach Hochburg oder Badetag in Lydius
Zum ersten Mal in seinem Leben sollte Rufius ein Schiff betreten. Staunend stand der Sklave am Hafen von Turia und blickte hinaus auf die blaue Thassa und die vielen Schiffe und Galeeren im Hafenbecken. Ein paar der Kajirae der Tatrix kicherten hinter ihm und stupsten ihn an “wohl noch nie auf einem Schiff gewesen, oder?”. Rufius schüttelte den Kopf ohne den Blick von der weiten See zu nehmen. Die beiden lachteen wieder und raunten ihm dann zu “du beeilst dich besser, die Tatrix mag es nicht wenn man trödelt und schon gar nicht wenn ein Sklave das tut”. Widerwillig riss er seinen Blick los und sieht seufzend auf die schweren Bündel neben sich. Die Tatrix stand umringt von ihrem Gefolge unweit und unterhielt sich mit dem Kapitän des Schiffes.
Rufius schulterte eines der Bündel und packte das zweite mit der freien Hand, bevor er den beiden Sklavinnen auf das Schiff folgte. Unsicher bleibt er für einen Moment auf der schmalen Planke stehen und sieht hinunter auf das Wasser. “Wie lange wird die Reise denn dauern?” fragt er leise in Richtung der beiden Kajirae. “Lange, vielleicht zu lange für dich wenn du seekrank wirst” erwiderte die Blonde und lachte albern. Rufius folgt den beiden in den Bauch des Schiffes. Einer der Matrosen erwartete sie dort bereits zeigt ihnen wo sie das Gepäck der Tatrix abstellen sollten. “Ist das alles oder ist noch was draussen” brummte der Seemann und liess seine Blicke lüstern über die Körper der beiden Mädchen wandern. Die dunkelhaarige Sklavin schenkte dem Matrosen ein verführerisches Lächeln bevor sie antwortete “das ist alles Herr”. Der bärtige Seemann nickte “ihr wartet hier, ich habe Anweisung mich um den hier zu kümmern” deutet er mit einer Kopfbewegung in Rufius’ Richtung an.
Ein paar Ehn später fand sich Rufius in einem schmalen und stickigen Verschlag im Bauch des Schiffes wieder. “Die Mädchen werden dir ab und an was zu Essen und zu Trinken bringen” grinste er höhnisch “wie es scheint will man dich nicht an Deck und auch nicht in der Nähe der Sklavinnen sehen”. Der Seemann lachte dröhnend und steigt über eine Leiter nach oben in den Frachtraum. Rufius sah sich in dem dunklen Loch um, in dem er anscheinend den Rest der Reise verbringen sollte. Auf dem Boden lag ein dünnes Fell und in der Ecke stand ein Eimer mit Deckel. Seufzend streckte er sich aus so gut es ging und schloss die Augen.
Gestern noch war seine kleine Welt in Ordnung gewesen, bis man ihn aus seiner Zelle brachte und auf dem Markt in Turia zum Verkauf ausstellte. Eine Tatrix hatte ihn gekauft, genauergenommen die Tatrix von Hochburg. Rufius hatte weder eine Idee was eine Tatrix ist noch wusste er wo Hochburg liegt. Nach dem Kauf wurde er abgeholt und man warf ihm einen neuen Kilt zu den er sich eilig anzog. Mehrere Ahn hatte er nackt und angebunden auf dem Marktplatz gestanden, nun war er froh zumindest einen Teil seines Körpers wieder bedecken zu können, um sich vor den neugierigen und verächtlichen Blicken zu schützen. Anschließend wurde er zu einem Schmied gebracht. Dort nahm man ihm den Stadtkragen von Turia ab, den er seitdem er denken konnte getragen hatte und ersetzte ihn mit einem aufwendigeren Kragen, den die Tatrix anscheinend ausgesucht hatte. Die Tatrix musste nicht nur mächtig sein sondern auch eine Menge Münzen besitzen dachte sich Rufius als der Schmied ihm den Reif um den Hals legte und verschloss. Erst dann wurde er zur Herberge gebracht, in der die Tatrix residierte, und in einen Käfig neben den Ställen gesperrt. Er bekam zu Essen und zu Trinken, Wasser um sich zu waschen, aber die Tatrix bekam er nicht mehr zu Gesicht.
Am nächsten Morgen wurde er unsanft von einem der Söldner der Tatrix geweckt. Sie beluden ihn wie einen gewöhlichen Arbeitssklaven und liessen ihn hinter der Sänfte der Tatrix und den vielen Wagen zum Hafen laufen, von wo aus die Reise nach Hochburg mit einem Schiff fortgesetzt werden sollte.
Eine Hand war seitdem vergangen und immer noch sass Rufius in seinem kleinen Verschlag im Bauch des Schiffes. Abwechslung in sein tristes Einerlei brachten nur die beiden Sklavinnen, die ihm zweimal am Tag seinen Sklavenbrei brachten, einen Krug mit Wasser und die ihn mitleidvoll durch die hölzernen Gitterstäbe anstarrten. Manchmal brachten sie ihm ein nasses Reptuch, so dass er sich wenigstens notdürftig säubern konnte. Sprechen durften sie anscheinend nicht mit ihm, denn keine von beiden richtete auch nur einmal ein Wort an ihn.
Ein Ruck durchlief das Schiff und Rufius hörte laute Stimmen an Deck. Kurze Zeit später kam einer der Söldner nach unten und öffnete das Schloss an der Tür des Verschlags. Der Söldner bedeutete ihm herauszukommen und deutet auf die Leiter “geh in den Frachtraum und wasch dich”. Mit wackligen Beinen erhob sich Rufius und kletterte vorsichtig über die Leiter nach oben. Dort stand ein kleiner Bottich mit frischem Wasser bereit und daneben lag ein sauberer Kilt. Rufius atmete tief durch und tauchte ein sauberes Reptuch in das kalte Wasser. Er reinigte sich ausgiebig bevor er sich den frischen Kilt anzog und über eine weitere Leiter nach oben klettert. Das Deck ist fast verlassen, nur ein paar Matrosen arbeiteten an Deck und zwei Söldner standen beim Kapitän.
Seine Augen schmerzten nach einer Hand Dunkelheit und nur langsam gewöhnte er sich an das helle Tageslicht. Erst dann sah er sich um und erblickte mächtige graue Mauern und dahinter eine prächtige Stadt. “Das also ist Hochburg” dachte er sich “gar nicht so übel” und räusperte sich, um sich bemerkbar zu machen. Einer der Söldner blickte genervt in seine Richtung und bedeuteet ihm mit einer Handbewegung zu warten. Nach einer ganzen Weile erst kamen die Söldner in seine Richtung und bedeuten Rufius ihnen zu folgen. Sie unterhielten sich leise und so erfuhr er, dass sie nicht in Hochburg waren, sondern in einer Stadt namens Lydius. Dort wollte sich die Tatrix mit ihrem Gefolge nach einer kurzen Rast und einigen offiziellen Gesprächen einer der Karawanen anschliessen, die regelmässig zwischen Lydius und Hochburg verkehren. Rufius lauscht den beiden Wachen aufmerksam zu und folgte ihnen staunend in die Stadt. Dort angekommen wird schubsen die beiden ihn unsanft in eine Zelle. Rufius sah sich erleichtert um, kein dunkler Verschlag wie im Schiff und ein sauberes, weiches Fell auf dem Boden. Er rollte sich darauf zusammen und schlief fast augenblicklich ein.
Eine leise Stimme weckte Rufius einige Ahn später. Rufius sprang auf, ein anderer Kajirus stand vor der Zelle und hielt ihm ein Tuch hin. “Deine Herrin möchte das du im Badehaus aushilfst” grinste der andere Kajirus der sich leise als Knopf vorstellt. Eine Wache öffnete die Zelle und Rufius streckte sich kurz, bevor er hinaus trat “Badehaus, mmh? Und was gibt es im Badehaus?”. Knopf grinste ihn an “die Herrinnen der Stadt Lydius feiern dort, weil doch morgen die Sängerin mit dem Händler vergefährtet wird und wir sollen sie ein wenig unterhalten”. Rufius nimmt das Tuch entgegen und drehte es zwischen den Fingern “und was ist das?”. Knopf lacht leise “eine Augenbinde für dich, folge mir die Herrinnen warten schon”. Vor dem Badehaus stoppen die beiden “setz die Augenbinde auf” sagte Knopf und nestelte schon an seinem Tuch herum.
Rufius tat es ihm gleich und verknotete das Tuch an seinem Hinterkopf. Blind und orientierungslos tappste Rufius dem anderen Kajirus hinterher, den Arm ausgestreckt um nirgends hängen zu bleiben. Im Badehaus angekommen spürte er den Dampf und die warme, feuchte Luft auf seiner Haut. Er hörte mehrere Stimmen, die freien Frauen von denen Knopf gerade noch sprach, und versuchte sich so gut es ging zu orientieren. Die Frauen kicherten und wie es scheint hatten sie dem Ka La Na schon kräftig zugesprochen.
“Wer ist der denn” hörte Rufius eine der Frauen fragen.
“Das ist der Kajirus der Tatrix von Hochburg” erwiderte eine zweite Stimme “sie hat ihn wohl gerade erst gekauft und hat ihn uns für den heutigen Abend geliehen, im Austausch für eine Lieferung Kriegerknöpfe der Bäckerin”.
Die Frauen kicherte wieder und Rufius versuchte anhand der Stimme herauszuhören, wieviele Frauen sich im Badehaus befanden, Doch ihm blieb keine Zeit dafür. Der andere Kajirus drückte ihm eine Karaffe mit Ka La Na in die Hand und raunte ihm zu “stell dich hinunter an den Beckenrand und sieh zu das ihre Becher nicht leer werden, einfach gerade aus gehen und pass auf die Stufen auf”. Vorsichtig tappste Rufius nach unten, einen Fuss vor den anderen setzend, bis er warmes Wasser an seinen Füssen spürt, dann ging er in die Hocke und hielt die Karaffe vorsichtig vor seine Brust. Die Frauen lachteen ausgelassen und liessen sich immer wieder die Becher füllen. Nach einer Weile verlangte eine der Frauen die beiden Sklaven mögen sich ausziehen und tanzen. Rufius stellte die Karaffe neben sich und legte vorsichtig den Kilt ab “ich kann nicht tanzen” murmelte er leise und stand ein wenig verloren da.
“Na gut dann soll der nur andere eben tanzen” verlangte eine der Frauen.
“was ist das für ein Kajirus wenn er nicht tanzen kann” wollte eine andere wissen.
Rufius hörte wieder ein Kichern “ich hörte vorhin er sei ein Zuchtsklave, der kann nichts anderes ausser ihr wisst schon”
Wieder Gelächter und leises Plätschern. “Komm ins Wasser” befahl ihm eine der Frauen und Rufius folgte der Aufforderung umgehend. Ein paar der Frauen sammelten sich um ihn, berührten vorsichtig seine Muskeln und liessen sich von ihm anschliessend den Rücken waschen. Die Stimmung wurde immer ausgelassener und einige der Frauen wirkten schon leicht betrunken.
Nach und nach verliessen die Frauen das Wasser und begaben sich nach oben zu den Ruheplätzen, einige schienen sogar schon eingenickt zu sein, denn die Stimmen wurden immer weniger. Erst als eine der Frauen Rufius aufforderte, verliess auch er das Wasser und tastete sich vorsichtig nach oben in Richtung der Stimme. Dort liess man ihn sich hinknien und er lauschte den Ausführungen einer der Frauen, die den anderen offenbar die anatomischen Unterschiede und Besonderheiten von Männern erklärte. Rufius seufzte leise und ist froh das niemand sehen kann, dass er unter der Augenbinde die Augen verdrehte. “Freie Frauen” dachte er sich und hört weiter zu “die haben ja wirklich keine Ahnung”.
Ein paar der Frauen verabschiedeten sich mit schwerer Zunge und Rufius konnte das Geraschel der Roben und ausgelassenes Gekicher hören. Plötzlich spürte er wie sich eine der Frauen vor ihm niederliess, ihr Knie stiess an seines und er spürte ihre Hand auf seiner Brust. Leise seufzend streichelte sie über seine glatte Brust und seinen Bauch, liess ihre Hände danach über seine Arme wandern, die auf seinen Oberschenkeln ruhten. Rufius verharrte starr in der Position, da ihm nichts anderes befohlen wurde und liess die Frau gewähren. Ihre Hände waren weich, ohne Schwielen. Eine Freie also, aus einer der höheren Kasten wie es scheint, vermutet Rufius.
Vorsichtig wanderte eine Hand nach innen und umfasste seine Männlichkeit. Rufius straffte sich und spürte seine wachsende Erregung und seine Männlichkeit unter ihrer Hand anschwellen. Er konnte leises Flüstern im Hintergrund hören und ahnte, dass noch andere Freie im Raum waren. Ihre Hand streichelte nun ungeniert über seine Männlichkeit, die
Ihm war bewusst, das die Freie ein gefährliches Spiel spielte aber für ihn war es nicht minder gefährlich. Niemand würde einem Sklaven Glauben schenken, sollte sie jemand im Badehaus überraschen und die Freie behaupten, der Sklave sei über sie hergefallen. Er hatte Mühe seine Erregung zu beherrschen und sich nicht einfach auf sie zu stürzen. Es war schon eine ganze Weile her, seitdem er in Turia das letzte Mal eine Sklavin besteigen durfte und die weichen, warmen Hände der Frau auf seiner Haut und auf seiner mittlerweile steil aufgerichteten Männlichkeit brachten ihn fast um den Verstand. Noch nie hatte er eine Freie gehabt und der Gedanke daran liess ihn erschaudern.
Das Kichern im Hintergrund wurde langsam leiser und Rufius konnte hören, dass es die anderen Frauen nun offenbar eilig hatten das Badehaus zu verlassen. Wenige Augenblicke später waren sie allein im Badehaus. Die Frau schien darauf nur gewartet zu haben und plötzlich spürte er seinen Mund auf seiner Haut. Weiche Lippen schlossen sich um eine seiner Brustwarzen und hingebungsvoll begann sie daran zu saugen. Leise stöhnte Rufius auf und flüsterte mit erstickter Stimme “ist es mir erlaubt meine Hände zu benutzen Herrin”. Noch immer seine Brust mit Mund und Zunge stimulierend und unfähig zu sprechen nahm sie zur Bestätigung seine rechte Hand und hob sie von seinem Oberschenkel. Rufius zögerte nicht lange und begann mit beiden Händen ihren Körper zu erforschen. Strich über ihren Rücken um sie dann an den Schultern angekommen sanft von sich zu schieben.
“Nun bin ich aber an der Reihe” grinste Rufius und legte beide auf ihren Körper.
Schweigend knieten der Sklave und die Freie auf dem Boden und erregten sich gegenseitig mit ihren Händen, erforschten den Körper des anderen. Die Haut der beiden glänzte vom Dampf des Badehauses und war mit einem feinen feuchten Film überzogen. Die Stille des Badehauses wurde nur unterbrochen vom sanften Plätschern des Wassers, vom leisen Stöhnen der Freien und von den gelegentlichen kehligen Lauten des Sklaven.
Seine Hand fuhr zwischen ihre Schenkel und er konnte spüren wie sie diese instinktiv öffnete. Sie war bereit für ihn und ungeduldig drängte Rufius sie auf ihren Rücken. Immer noch blind tastete er sich langsam über sie, konnte fühlen wie sie mit weit geöffneten Beinen vor ihm lag und senkte sein Becken um sie zu nehmen. Mit einer ungekannten Wildheit drang er in sie ein, er konnte spüren wie sie unter ihm erbebte und verweilte für einen Moment um sich zu sammeln und auch ihr Zeit zu geben, sich an seinen Schwanz in ihr zu gewöhnen. Langsam fing er an sich in ihr zu bewegen, ihre Hände lagen auf seinem Hintern und mit sanften Druck dirigierte sie Tempo und die Intensität seiner Stösse. Rufius liess sie eine Weile gewähren, bevor er begann ihr sein eigenes Tempo aufzuzwängen. Unter ihm lag eine ekstatisch zuckende und laut stöhnende freie Frau, und Rufius beschloss, dass sie sich noch eine Weile an den Sklaven, von dem sie sich im Badehaus besteigen liess, erinnern würde.
Langsam aber stetig steigerte der Sklave sein Tempo und stiess mit immer härteren Stössen in sie hinein, trieb sie unaufhaltsam dem Höhepunkt entgegen. Schweissbäche liefen über seinen Oberkörper und vermischten sich dort mit dem feinen Wasserfilm auf seiner Haut. Obwohl er sie nicht sehen konnte, spürte Rufius wie sie sich immer wilder unter ihm wand, ihm ihren Körper entgegendrückte um ihn tief in sich aufzunehmen. Ihre Hände krallten sich in seinen Rücken und ihre Nägel zeichneten ein Muster mit feinen Linien der Lust in seinen Rücken.
Rufius spürte das es nicht mehr lange dauern würde und hielt kurz inne um wieder zu Atem zu kommen und wenn möglich den Moment noch etwas hinauszuzögern. Sein schweißbedecktes Gesicht spiegelte den Kampf wieder, der in ihm tobte und schwer atmend überlegte er, ob er es wagen sollte die Augenbinde abzunehmen. Er wollte die Freie sehen die unter ihm vor Lust wimmerte und um mehr bettelte. Sie nahm ihm die Entscheidung ab, indem sie seinen Kopf zu sich hinabzog und leise flüsterte “hör nicht auf Sklave, mach weiter”.
Er konnte ihren Atem spüren und senkte seinen Kopf ein Stück weiter. Seine Lippen treffen auf ihren geöffneten Mund und ihre Zungen vereinigen sich in einem wilden Tanz. Im gleichen Moment drängte er sich wieder fordernd in sie hinein und füllte sie aus bevor er damit fortfuhr, sie mit harten, kurzen Stössen zu nehmen. Es dauerte nicht lange und Rufius bemerkte wie sie von einer Welle der Lust hinfortgetragen wurde. Er löste sich von ihrem Mund und hörte ihren stossweisen Atem. Gleichzeitig drängte sich ihr Körper ihm weiter entgegen. Sie erbebte unter jedem seiner Stösse aufs Neue und auch Rufius konnte sich nicht mehr länger zurückhalten. Zu intensiv waren die Zuckungen ihrer Muskeln um seine Männlichkeit, zu süß die Geräusche, die er nur noch verschwommen um sich wahr nahm. Mit letzter Kraft bäumte er sich auf, stiess ein letztes Mal kraftvoll in sie hinein um sich dann pulsierend in ihr zu entladen. Ein langezogener, tiefer Seufzer entwich seiner Kehle und erschöpft rollte er sich von ihr herunter. So lagen sie eine Weile da, atemlos und keuchend vor erfüllter Lust.
Er wollte die Freie nicht in eine kompromittierende und für sie gefährliche Situation bringen, also erlaubte sich Rufius nur einen Moment der Ruhe bevor er aufstand und ihr den Rücken zuwandte.
“Wenn du erlaubst Herrin, dann würde ich gerne meine Augenbinde abnehmen und mich anziehen”.
“tu das Sklave” flüsterte sie leise und immer noch hörbar ausser Atem in seine Richtung.
Rufius löste den Knoten an seinem Hinterkopf und nahm die Augenbinde ab. Suchend sah er sich nach dem Kilt um, der nicht von ihm entfernt auf einem Sims lag. Hinter sich hörte er auch die Frau aufstehen und wieder zurück ins Wasser gleiten. Nachdem er sich wieder angezogen hatte, senkte er seinen Blick bevor er sich in Richtung des Wassers wandte “sichere Wege wünsche ich dir Herrin” murmelt er mit einem leichten Grinsen auf den Lippen.
“Sichere Wege auch dir Sklave” wünschte ihm die Freie, nun wieder sichtlich abgekühlt und gefasst.
Schnell verliess Rufius das Badehaus und machte sich auf die Suche nach dem Gefolge der Tatrix, um sich von den Söldnern wieder in die Zelle sperren zu lassen.
Während er durch die ihm fremde Stadt irrte, umspielte ein zufriedenes Lächeln seine Lippen.
(Ein Artikel von rufiuscorvus)
Veröffentlicht in Gor-RP, Hochburg, Voltaigebirge
Schlagwörter: Freifrau, Rufius, Sklavenhändler, Sklavenmarkt, Tatrix, Zuchtsklave